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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Landschaftsentwicklung

Die Moränenlandschaft von Stephanskirchen wurde in der Eiszeit durch den Inngletscher und seine Schmelzwasser gebildet. Beim Verlassen der Alpenkette hat die gewaltige Kraft der Eismassen ein Becken um Rosenheim ausgeschürft und im Vorland riesige Massen an Moränenschutt verteilt. Mit dem Abschmelzen des Inngletschers füllte sich das "Rosenheimer Becken" mit Schmelzwasser. Große Mengen an Sand und Gletschergrube (Tonmaterial) wurden abgelagert und bilden eine Schicht bis zu 150 m Mächtigkeit. Weitgehend gebändigt durchfließt heute der Inn das eiszeitliche Becken. Die Erosionskraft des Flusses hat nicht nur im Gemeindegebiet von Stephanskirchen zur Ausbildung der markanten Innleite, sowie einer vielfältigen Auenlandschaft geführt. Die bis heute unveränderte Innleite gehört zu den landschaftlichen Besonderheiten im Gemeindegebiet.


Durch die Eintiefung des Inns wurden alle von ihm östlich gelegenen Gewässer - oft in Umkehrung ihrer früheren Fließrichtung - gezwungen, ihren Weg zum Inn zu nehmen. In der bis dahin weitgehend ebenen Moränenfläche bildeten sich Täler und Rinnen, deren größte Talbildung durch den Ausfluß des Simssees - die Sims - entstand. Der Simssee kann als Restsee des früheren großen Gletschersees im Rosenheimer Becken bezeichnet werden.

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