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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

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Bürgerversammlung 2017

Bürgerversammlung 2017

Bürgermeister Auer begrüßte die gut besuchte Bürgerversammlung und erläuterte dem interessierten Publikum die weiterhin steigende Einwohnerzahl. Er wies auch darauf hin, dass die Anzahl der Geburten die Anzahl der Sterbefälle in Stephanskirchen derzeit übersteigt.

Doch nicht nur das Wachstum der Einwohner steigt, auch das Wachstum des Verkehrsaufkommens wächst immer mehr. Der Stau in die Stadt ist die sichtbare Folge. Obwohl es sich bei der Salzburger Straße um eine Staatsstraße handelt, für die grundsätzlich andere Behörden zuständig sind, ergriff hier die Gemeinde Stephanskirchen selbst die Initiative. Sie gab in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt, dem Landratsamt und der Stadt Rosenheim eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag, in deren Folge ein Gesamtkonzept mit unterschiedlichen Ansätzen beschlossen wurde. Dieses stellte Auer den aufmerksam zuhörenden Bürger/innen kurz vor. Das Konzept wird auf der Gemeindehomepage unter http://www.stephanskirchen.de/index.php?id=1159,1 beschrieben.

Vom Verkehr auf den Straßen führte der Vortrag thematisch zum Verkehr auf den Gleisen. Wie bereits bekannt, ist der Brenner-Nordzulauf in Stephanskirchen ein großes Thema. Auer stellte kurz den derzeitigen Sachstand der DB vor. Er kritisierte die wiederholte Nennung von angeblich zu erwartenden 400 Zügen pro Tag. Dies sei eine unrealistische Größe, die in der Öffentlichkeit bewusst verzerrend wiederholt werde, um Ängste bei den Anliegern an den Bestandsstrecken zu schüren.

Ebenso wurde die „Kraglinger Spange“ angesprochen. Hier wird es im Frühjahr nächsten Jahres den ersten Planvorschlag des staatlichen Bauamts geben.

Geschäftsleiter Georg Plankl gab unter anderem einen kurzen Rückblick zur Bundestagswahl und die Stephanskirchner Wahlergebnisse. In Sachen Feuerwehr gab es bei den knapp 200 aktiven Feuerwehrlern innerhalb des letzten Jahres rund 120 Einsätze.

Daraufhin erhielt Magdalena Arbinger das Wort, welche seit November 2016 unsere Fachkraft für Asylangelegenheiten und Integration ist. Frau Arbinger gab einen Überblick zu den Belegungen der Unterkünfte und zeigte dem Publikum die aktuellen Zahlen auf.

Im Anschluss stellte sich Philipp Brück, der neue „Herr über die Stephanskirchner Finanzen“, seiner ersten Bürgerversammlung. Er brachte den Bürger/innen die Finanzabteilung näher, indem er allen Interessierten einen Überblick über die Zuständigkeiten der Finanzabteilung schaffte. Anders als oft vermutet wird, geht es in diesem Amt nicht nur um Finanzen, sondern auch um Liegenschaften, Schulen, Kindergärten, Versicherungen und vieles mehr, erklärte Brück. Er zeigte durch den Vergleich mit anderen gleichgroßen Gemeinden auf wie gering unsere Pro-Kopf-Verschuldung in Stephanskirchen ist.

Darauf folgend stellte Bauamtsleiter Wolfgang Arnst einige Projekte der Bauabteilung vor. Hier wurden Neuerungen an der OPS vorgestellt. Ein nennenswertes Projekt ist sicher auch der Neubau der Turnhalle in Schloßberg. Hier sei im Frühjahr 2018 mit dem Baubeginn zu rechnen. Weiterhin erläuterte Herr Arnst die Neuerungen an gemeindlichen Straßen.

Der Leiter des Abwasserzweckverbands Jürgen Lohse gab einen Einblick in die Bemühungen um eine eigene Wasserversorgung in Stephanskirchen. Er schloss mit der Feststellung, dass die Grundvoraussetzungen für eine Trinkwasserschließung gegeben sind. In diesem Sinne bedankte sich Lohse noch bei allen Grundstückseigentümern für ihr Einverständnis mit den Bohrungen auf deren Grundstücken.

Im Frageteil der Bürgerversammlung äußerten einige Anlieger Kritik am ihrer Meinung nach zu schnellen Verkehr auf der Wasserburger Straße. Hier gebe es keine Verkehrsspiegel, keine richtige Straßenüberquerung und unzureichende Tempoeinschränkungen. Eine Situation, unter der viele Kinder und Radfahrer leiden würden. Ein direkter Anlieger der Wasserburger Straße berichtete von bereits drei erlittenen Kollisionen, die er hatte, als er seine Tiefgarage verlassen wollte. Bürgermeister Auer erhielt an diesem Abend zahlreiche Unterschriften von Anliegern, mit der Bitte, die Tempo 30 Beschränkung in der Wasserburger Straße nennenswert auszuweiten.

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