Ehrung für langjährige Kommunalpolitiker

Ehrung für langjährige Kommunalpolitiker

Zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung wurde Gemeinderätin Petra Schnell und Gemeinderat Gerhard Scheuerer sowie der ehemalige 1. Bürgermeister Rainer Auer und der seit 2020 amtierende 1. Bürgermeister Karl Mair für 18 Jahre kommunal-politisches Wirken mit einer Dankurkunde des Freistaats Bayern geehrt.

 

Bürgermeister Karl Mair würdigte bei der Urkundenübergabe an Petra Schnell deren langjähriges Engagement als Jugendbeauftragte und Gemeinderätin mit besonderen Interessen im Sozial-, Jugend- und Schulbereich. So entstand aufgrund ihrer Beharrlichkeit vor rund 10 Jahren der weit über Stephanskirchen hinaus bekannte Funpark in Waldering.

 

Gerhard Scheuerer hat sich in seinen 18 Jahren als Gemeinderat vor allem für die örtlichen Vereine und die landwirtschaftlichen Belange eingesetzt. So hat er unzählige Stehanskirchener als Kopf der Theatergemeinschaft Stephanskirchen seit rund 40 Jahren mit bayerischen Komödien und Theaterschmankerl begeistert. Höhepunkt war dabei die Freilichtaufführung „Thomas Gillitzer“ anlässlich der Landesgartenschau 2010.

 

Abschließend überreichte Karl Mair die Ehrenurkunde an seinen Vorgänger Rainer Auer, der 2002 erstmals in den Gemeinderat gewählt wurde und zunächst Erfahrungen im Haupt- und dann im Bauausschuss sammelte, bevor er 2008 zum Gemeindeoberhaupt gewählt wurde. Er verstand es geschickt, so Mair in seiner kurzen Würdigung, der Gemeinde durch seine unkonventionelle Art einen neuen Stil mit umfangreicher Bürgerbeteiligung zu geben. So war es Auer in seiner Amtszeit wichtig der Gemeinde ein wegweisendes Leitbild zu geben.

 

Abschließend übergab 2. Bürgermeister Robert Zehetmaier die Dankesurkunde des Innenministers an den jetzigen 1. Bürgermeister Karl Mair. Mit erst 28 Jahren wurde er 2002 in den Gemeinderat gewählt und machte sich schnell u. a. durch seine heimatgeschichtliche Arbeit bekannt. Zehetmaier wünschte Karl Mair mit launigen Worten „noch weitere 18 Jahre Schaffenskraft zum Wohle unserer Gemeinde“.

 

Die Geehrten bedankten sich mit persönlichen Statements über ihre Zeit im Gemeinderat. Alle ließen erkennen, dass das kommunalpolitische Engagement zwar zeitaufwendig und teils auch belastend ist, dies durch die vielen Bürgerkontakte und positiven Erlebnisse aber immer bereichernd war.

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