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So überleben Bienen den Winter!

Überwinterung Bienen

Sinkt in unseren Breiten die Temperatur auf Minusgrade, so ist das Leben der Insekten so gut wie erloschen. Doch kaum wärmen uns die ersten Sonnenstrahlen, tauchen wie aus dem Nichts Bienchen und Hummeln wieder auf. Jede Art hat eine andere Strategie zu überwintern.

 

Am besten erforscht ist das Leben der Honigbiene, die als einzige unter den Bienen als Volk mit rund 20.000 Individuen überwintert. Darunter sind die im Herbst geborenen Arbeiterinnen, die bis zu neun Monate leben – im Gegensatz zu ihren im Frühjahr geschlüpften Kolleginnen, die nur rund sechs Wochen alt werden. Im Winter verlassen sie den Stock nicht. Sie rücken eng zusammen und bilden als Wintertraube einen festen Schutz um die Königin, die ebenfalls zum Wintervolk gehört. Durch schnelles Muskelzittern erzeugen die Arbeiterinnen Wärme, die im Zentrum um die Königin zwischen 20-30 Grad Celsius beträgt. Dabei ist gutes Teamwork angesagt: Aufgewärmte Tiere aus dem Inneren der Traube wechseln ständig mit Tieren der kühleren Außenschichten ab. Als weitere Anpassung verringern Bienen im Winter ihren Stoffwechsel. Sie zehren in geringem Maß von eingelagerten Vorräten oder dem Winterfutter der Imker, aber sie setzen keinen Kot ab, der dann den Stock verschmutzt. Die ersten Ausflüge im Frühjahr werden zur Entleerung genutzt. Dann machen sie sich auf die Suche nach Frühblühern, um erste Pollen und Nektar für die neue Brut der Königin zu sammeln.

Und wie sind die Strategien der Hummeln und Hornissen? (WildlandStiftungBayern)

Darüber berichten wir in der nächsten Ausgabe. (Bild: Pixabay)

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