Informationen zur Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle im Landkreis Rosenheim

Informationen zur Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle im Landkreis Rosenheim

Deutschland sucht nach einem Endlager für die hochradioaktiven Abfälle aus dem Betrieb der Atomkraftwerke. Das Endlager soll für einen dauerhaft sicheren Verbleib der Hinterlassenschaften der Atomtechnologie sorgen und damit einen Schlusspunkt für das letzte Kapitel der Atomenergienutzung in Deutschland setzen.

 

Im Herbst 2020 wurde ein erstes Zwischenergebnis der Suche, die 2017 begann, veröffentlicht. Auf einer Deutschlandkarte wird sichtbar, dass das Unternehmen anhand der ihm bislang vorliegenden Daten für die Hälfte des Bundesgebiets grundsätzlich günstige geologische Voraussetzungen erwartet.

 

Auch ein Teil der Gemeinde Stephanskirchen wird als grundsätzlich geologisch geeignet ausgewiesen. Die endgültige Standortentscheidung soll im Jahr 2031 erfolgen.

 

Aufgrund der Initiative einiger Landkreisbürgermeister fand im Januar eine Videokonferenz mit Landrat Otto Lederer statt. Dabei wurde vereinbart, dass die betroffenen Gemeinden im Standortsuchverfahren durch das Landratsamt Rosenheim, in Person eines Geologen, unterstützt werden. Ziel ist es, dass die Gemeinden und das Landratsamt gemeinsam an einem Strang ziehen und koordiniert vorgehen.

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