In der letzten Gemeinderatssitzung im September 2026 wurde das Ergebnis der Jahresrechnung 2025 präsentiert. Der Gesamthaushalt der Gemeinde Stephanskirchen betrug im Kalenderjahr 2026 ca. 38,5 Mio. Euro.
Er setzt sich aus dem Verwaltungs- und dem Vermögenshaushalt zusammen. Der Verwaltungshaushalt schloss in Einnahmen und Ausgaben mit 31,6 Mio. € ab. Zum Ausgleich des Verwaltungshaushalts konnte eine Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von 2,25 Mio. € erwirtschaftet werden. Damit wurde der Haushaltsansatz deutlich übertroffen, da ursprünglich keine Zuführung vorgesehen war. Diese Entwicklung ist größtenteils den Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer geschuldet. Gleichwohl zeigt sich im mehrjährigen Vergleich ein rückläufiger Trend, da die Zuführung in den vergangenen fünf Jahren noch zwischen 5,17 Mio. € und 6,61 Mio. € lag.
Die Zuführung zum Vermögenshaushalt stellt eine wesentliche Finanzierungsquelle für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen dar. Im Jahr 2025 tätigte die Gemeinde Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in einem Gesamtvolumen von 6,9 Mio. €. Neben der Zuführung konnten diese Ausgaben vor allem durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von rund 3,15 Mio. € finanziert werden. Der Rücklagenbestand verringerte sich dadurch zum 31.12.2025 auf rund 24,36 Mio. €.
Die Gemeinde Stephanskirchen ist weiterhin schuldenfrei.
Insgesamt kann die finanzielle Lage der Gemeinde als solide bezeichnet werden. Dank der vorhandenen Rücklagen verfügt die Gemeinde auch künftig über die Möglichkeit, notwendige Investitionen weitgehend aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Allerdings zeigt die rückläufige Entwicklung der Zuführung zum Vermögenshaushalt, dass sich die laufende Finanzkraft gegenüber den Vorjahren abgeschwächt hat und künftig verstärkt auf eine nachhaltige Haushaltsentwicklung geachtet werden muss.














