Im März 2024 wurde beschlossen, die Initiative ProBahn bezüglich des Konzepts „Chiemgau-Express“ zu unterstützen. Die Bahn von Aschau nach Prien würde gemäß dem Konzept bis nach Rosenheim verlängert und Bahnhalte in Stephanskirchen und Rimsting würden erneut ermöglicht.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung des Bahnverkehrs in Südostbayern durch Akku-Fahrzeuge, wurde auch die Machbarkeit der Bahnhalte geprüft.
Darin werden folgende Ergebnisse angeführt: Die Strecke Rosenheim - Salzburg weist derzeit keine Kapazitäten für die Verlängerung des Zuges von Aschau nach Prien um die Strecke bis Rosenheim auf. Erst durch die Fertigstellung der Ausbaustrecke München - Mühldorf - Freilassing (ABS 38) werden freie Kapazitäten auf der Strecke Rosenheim - Salzburg geschaffen, die aber ggfs. bereits durch Mehrverkehre wieder ausgeschöpft werden. Eine Neubewertung der Auslastung der Strecke Rosenheim - Salzburg erscheint gemäß Gutachten nach Einführung des European Train Control Systems, ETCS, sinnvoll, da die erneuerte Elektronik ggfs. zu einer Erhöhung der Streckenkapazität zwischen Rosenheim und Prien durch Blockverdichtung führt. Die Strecke wird voraussichtlich nicht vor 2030 mit ETCS ausgestattet sein. Zudem müsste eine weitere Entlastung des Bahnhofs Rosenheim vom durchgehenden Verkehr von und nach Kufstein/Innsbruck (Brennernordzulauf) erfolgen.
Möglichkeiten für eine Wiedereröffnung eines Bahnhalts in Stephanskirchen werden weiter geprüft. Die Machbarkeit scheint derzeit nur mittel- bis langfristig möglich.















