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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

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Halbjahresreport zum Haushalt

Zum Halbjahr zieht die Kämmerei jeweils Fazit über den Verlauf/Stand der gemeindlichen Finanzlage und prüft die Haushaltsansätze durch Hochrechnungen und Prognosen auf ihre Nachhaltigkeit („Stresstest“). Bei der Feststellung etwaiger Abweichungen, die den Haushaltsausgleich gefährden würden, müssten entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben wirken sich indes positiv auf den Haushaltsausgleich aus. Nach vorläufiger Hochrechnung kann in mehreren Bereichen mit höheren Einnahmen gerechnet werden, wobei die Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer mit ca. 1,15 Mio. Euro am deutlichsten ausfallen. Mit Mindereinnahmen gegenüber den geplanten Haushaltsansätzen wird insbesondere bei den Zuweisungen und Zuschüssen gerechnet. Hierfür sind insbesondere prognostizierte Mindereinnahmen bei den BayKiBiG-Zuweisungen verantwortlich. (konstante bzw. leicht steigende Kinderzahlen aber geringere Buchungszeiten). Die Ausgaben, die sich nicht im Verhältnis zu den Einnahmen verändern (z.B. Gewerbesteuerumlage, BayKiBiG-Zuweisungen), bewegen sich im veranschlagten Rahmen bzw. signifikante Abweichungen sind aktuell nicht erkennbar. Auf Grundlage der vorläufigen Zahlen kann daher eine um ca. 1,7 Mio. Euro höhere Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt von knapp 4,2 Mio. Euro (geplant ca. 2,5 Mio. Euro) erwirtschaftet werden. Bei den Einnahmen im Vermögenshaushalt wird aktuell aber von Mindereinnahmen speziell bei den Beiträgen und Zuschüssen ausgegangen. Dies liegt nicht an der Uneinbringbarkeit der Zahlungen sondern an der Fristigkeit, d.h. teilweise wird mit dem Zahlungseingang erst in 2020 gerechnet. Die zum Ausgleich des Vermögenshaushalts notwendige Entnahme aus der allgemeinen Rücklage könnte aber dennoch auf ca. 1,9 Mio. Euro (geplant 2,65 Mio. Euro) reduziert werden. Der Schuldenstand pro Einwohner (Pro-Kopf-Verschuldung) beträgt weiterhin 0,00 Euro. Auf das inhärente Risiko von freiwilligen Gewerbesteuerzahlungen bzgl. der endgültigen Festsetzung wird explizit hingewiesen.


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