Naturgartenberatung wurde gut angenommen

Die Gemeinde Stephanskirchen setzt sich aktiv für den Natur- und Umweltschutz ein. Im Rahmen ihrer Biodiversitätsstrategie bot sie gemeinsam mit den Kreisfachberatern des Landratsamtes Rosenheim Anfang Juni einen Informationsnachmittag zum Thema Naturgarten an. 

Dazu hatten sich sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Sie trafen sich in einem privaten Garten in der Reichenberger Straße. Kreisfachberater Daniel Richter und Kreisfachberaterin Susanne Summerer führten die Beratung durch und erklärten die wesentlichen Kriterien, die ein Naturgarten erfüllen muss. Grundsätzlich versteht man unter einem Naturgarten einen naturnahen Lebensraum, der nicht nur die biologische Vielfalt fördert, sondern den heimischen Tier- und Pflanzenarten als Rückzugsort dient.

 

Wann ist ein Garten ein „Naturgarten“?

Wichtigste Voraussetzung dafür sind ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, chemisch-synthetische Dünger und Torf. Zu den sogenannten „Kann-Kriterien“ zählt man eine große Vielfalt im Garten mit blühenden Blumen und Stauden, die Insekten Nahrung bieten, standortgerechte Laub- und Obstbäume, Gemüsebeete und Kräuter. Weiterhin die Kompostierung von Küchen und Gartenabfällen, eine naturnahe Bodenpflege, bei der der Boden mit organischem Material wie Rasen- oder Grasschnitt bedeckt wird, und die Nutzung von Regenwasser. Empfohlen wird auch ein „wildes Eck“, etwa mit Baumschnitt, den man einfach liegen lässt – hier nisten sich gerne Käfer, Igel und weitere Gartenbewohner ein.

Die spontane Einladung zu Kaffee und Kuchen nahmen die Teilnehmenden im Anschluss an die Beratung gerne an und tauschten sich noch über ihre eigenen Gärten und Erfahrung mit der Anlage und Pflege eines Naturgartens aus.

 

Naturgartenberatung

 

Naturgartenberatung

 

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